Segelkontrolle leicht gemacht

 

Hier versuche ich eine leicht verständliche Beschreibung zu geben, wie jeder Segler seine Segel, die nach dem 01.04.2006 gebaut wurden, auf die in Glücksburg zu Tage getretenen Mängel kontrollieren kann.

·       Das Segel ausrollen und die Segelzeichnung Seite A16 aus der Bauvorschrift (befindet sich im Internet unter Technik) ausdrucken oder auf den Bildschirm holen.

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·       Man schaue sich alle Überlappungen der Nähte an, sie dürfen maximal 20 mm breit sein.

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·       Die Aufdopplung an Unterliek, Vorliek und Achterliek darf maximal 35 mm betragen. Achtung, auch nur oberhalb der oberen Latte.

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·       Um Schothorn- und Kopfmesspunkt ist ein Kreis mit 360 mm Radius zu schlagen. Nur innerhalb dieses Kreises dürfen sich dicke, mehrlagige Verstärkungen befinden.

·       In einem weiteren Kreis mit 950 mm Radius um dieselben Messpunkte dürfen sich dünne, zweilagige Verstärkungen befinden.

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·       Am Ende jeder Naht am Achterliek darf eine Flatterverstärkung nicht größer als 120*120 mm vorhanden sein.

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·       Die Breite des Kopfbrettes einschließlich Liektau darf max. 150 mm betragen.

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·       Das Segelmacherzeichen muss in ein Quadrat von 150*150 mm passen.

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·       Kein Teil des Segelmacherzeichens darf weiter als 510 mm vom Halsmesspunkt entfernt sein.

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Ich denke, damit kann jeder die häufigsten Beanstandungspunkte der DM2009 kontrollieren.

Unbeachtet ist die Beschreibung der Kontrolle zu großer Lieken geblieben. Ich hoffe ihr habt alle regelkonforme Segel, sonst ab zum Segelmacher.

 

Ernst Lissel

Techn. Obmann der IOU-D